26 March 2011

Konsequent kommen Krise, Krieg, Katastrophe, Kollaps


Nürnberg, ein schöner Frühlingstag im März


Die Westliche Wertegemeinschaft kultiviert den Kapitalismus bis zur Katastrophe. In Nordarfrika degenieren Despoten drei dreiste Dekaden und mehr. Kleptokratisch kungeln diese destruktiven Dinosaurier mit konkurrierender Kunden. Kunden wie Lieferanten sind schon zum Aussterben abgeurteilt. Material wie Menschen strahlen wie Müll einer grausamen Geschichte geheuchtelter Glückseligkeit. Massen von Menschen in Stunden sinnentleerender Untätigkeit verdösen den Tag. Allenfalls diszipliniert sie der Muezzin durch fünf tägliche Gebete in Richtung Mekka, wo sie sich kniefällig hinwerfen und den Kreislauf aktivieren. Ansonsten helfen gebärbereite Muslima ihren betenden Glaubensbrüder über sinnentleerte Sonnenstunden. Die Geburtenrate in Libyen glänzt in den letzten 30 Jahren mit einem sechsfachen Faktor gegenüber der in Deutschland. Auch in anderen Maghreb-Staaten drücken geburtenstarke Jahrgänge auf einen Arbeitsmarkt, der gesättigt ist. Kaum reichen Einkommen und Hilfslieferungen aus, hungrige Mäuler wachsender Großfamilien zu sättigen. In der Situation bleibt vielen Eltern als einziger Hoffnung ihr Nachwuchs. Der wird und soll in etwa erfüllen, was Sippe, Tradition, Religion und Blutsverwandtschaft erwartet und fordert. Schön wär's schon.


Blick über Nürnberg von der Kaiserburg am sonnigen Frühlingstag im März


Doch degenerierte, destruktive Despoten, durchwegs Verbündete Westlicher Gewinngemeinschaften, dezimieren ihren rebellierenden Nachwuchs mit Mordgeräten. Das militärische Material verkauft die Westliche Wertgemeinschaft im gnadenlosen Konkurrenzkampf weltweiter Lieferanten gerne gerade denen, die Ruhe im Land garantieren. Solange die todbringenden Tyrannen gut wie gleichsam mit Öl zahlen, stören Jahrzehnte der Totenruhe hierzulande höchstens einige engagierte Experten lukrativer Menschenrechts- und Hilfsorganisationen. Mordsgeschäfte befähigen Tyrannen zum todbringenden Terror über Tausende. Weil diese weder im eigenen noch anderen Ländern willkommen sind, sind sie gleichsam zum Tod verurteilt. Konsequent kommen Krisen, Krieg, Katastrophe, Kollaps. In der Westlichen Wertgemeinschaft erhöhen Kinder das Armutsrisiko. Wer Kinder womöglich noch mit verschiedenen Müttern alimentieren muss, lässt die Brut besser und billiger vom Vater Staat versorgen. Der edle Erzeuger arbeitet sorgend im Haushalt mit. Jedenfalls solange das Fernsehen nichts Besseres bietet.


Der kapitalistische Konkurrenzkampf befriedigt bestens verwunderliche Vergnügungen sowie einzigartig eigenartige Bedürfnissee. Mafiöse Mordgesellen erzielen mit Drogen-, Menschen-, Organ- und Waffenhandel die herrlichsten Profite. Hungerelende Löhne in unterentwickelt gehaltenen Ländern, Kinder- und Sklavenarbeit produzieren für die Westliche Werte- und Wegwerfgemeinschaft Wohlstandsmüll. Diesen zu produzieren, verwüstet einst blühende Landschaften. Mörderische Macht zerstört Menschen durch Arbeit, damit es möglichst Wenigen in unserer Westlichen Werte- und Warengemeinschaft an Rohstoffen und Spielzeugen fehlt. Fron- und Frontarbeit wie in chinesischen Kohlegruben verschleißt Menschenmaterial wie unter Kriegsbedingungen. Kommt Kernkraft statt Kohle in kriegerische Krisengebiete, kalkuliert man als kollektive Krankheiten statt die der Atemwege die Strahlenschäden. Denn die Suche nach Energie ist Sucht. Ohne Suchtbefriedigung kommt es kollektiv zu destruktivem desaströsem Delirium. Im psychotischen Massenwahn sind weder Herrscher noch Beherrschte sich ihres Lebens nicht mehr sicher. Konsequent kommen Krisen, Kriege, Katastrophe, Kollaps.



Die Herrschenden sind am Ende, wenn sie nicht energisch die Energie-Sucht der Beherrschten beenden. Die Westliche Wertegemeinschaft betet zum Goldenen Kalb aus Brot, Blut, Benzin und Berauschenden Medialen Mordsmachenschaften. Ring frei für private, lokale, regionale, überregionale, nationale, multi-nationale und womöglich globale Kampfarenen.

Konsequent kommen Krisen, Kriege, Katastrophe, Kollaps. Gevatter Tod hatte im Ersten Weltkrieg noch 10 bis 20 Millionen, im Zweiten Weltkrieg schon 60 bis 80 Millionen Menschen gemeuchelt. Die Todeszahlen für den nächsten Weltkrieg mit Massenvernichtungswaffen haben sich bislang für die Militär- und Politstrategen nicht gerechnet. Doch das ständige mediale Mantra der Zeit zeigt, konsequent kommen Krisen, Kriege, Katastrophe, Kollaps.
Kronberg bei Frankfurt im Frühling
Friedrich #3 - im Garten von Kronberg

23 March 2011

Fukushima - Folge vom Feudalfaschismus?





Die Presse berichtet vom skandalösen Klüngel zwischen Regierung, Presse und den AKW-Betreibern. Kritik kam kaum, jedenfalls nicht, solange das AKW jahrezehntelang Strom lieferte. Keiner wollte diese Lizenz zum Gelddrucken antasten. Feudalfaschisten mehren Reichtum und Macht. Das Volk bleibt ruhig, solange der Lohn stimmt.

Jetzt stimmt nichts mehr. Die AKW-Ruine strahlt. Betreten beugen sich hochrangige Manager und Politiker vor der verduzten Öffenlichkeit. Den Arbeitern an der Strahlenruine, den Bauern mit dem verstrahlten Früchten, den im Dunkel tastenden Menschen helfen keine leere Gesten.

Verspielen diese wild wachsenden Städte ihre Zukunft für die Menschen, weil feudale faschistische Strukturen zum Super-Gau führen?

Nachts bleibt es dunkel in der Multimillionen-Metropole Tokyo. Die Menschen entsorgen strahlendes Gemüse als Sondermüll. Leitungswasser ist zum gefährlichen Gift geworden.

Morbide Machthaber fördern weiter zentrale Großtechnologie in Energieabhängigkeit von Erdöl und Atom. In einem Großraum wie Tokyo mit 35 Millionen Menschen rechne mit mindestens 1000 KWatt-Stunden Verbrauch pro Kopf und Jahr. Menschen beugen sich in Abhängigkeit von Energie mit dem damit verbundenen Luxus einem faschistoiden Sklavenhalter-System.

Solange Sklavenhalter eine Mehrheit hinter sich haben,
ist ihre Herrschaft sicher. Wer in den festgeschlossen Reihen der Arbeitsameisen aus dem Tritt kommt, ist kaum mehr verwertbar. Statt im Himmel "Bedingunsloser Glückseligkeit" landet Humankapital, welches keine Rendite bringt, in der Hölle von Obdachlosigkeit bei minimalen Rationen von Lebensmitteln.

Aus dieser prekären Kaste gewinnen morbide Machtverwalter die "Wegwerf-Arbeiter", welche den strahlenden Sondermüll einbetonieren. um danach sozialverträglich, also schnell, in isolierten Strahlenlagern zu sterben.

Szenenwechsel: Die vom ägyptischen Volk verjagte Kleptokraten-Clique hat schon ihre Milliarden nach Israel und Saudi-Arabien verschoben. Um ihr Raubgeld dorthin zu transferien, gewährte die EU den ägyptischen Staatsverbrecher vier Wochen Zeit. Danach haben die EU-Experten endlich die geleerten Konten "eingefroren".

Doch in Israel und Saudi-Arabien nutzen die Gelder besser unserer Energieversorgung im Bündnissystem mit Israel und Saudi-Arabien. Heckler & Koch fabriziert in dem Terrorstaat der saudischen Mords-Monarchen die Schnellfeuerwaffen, welche deren
Machtstruktur für unsere Energieversorgung sichern seit Jahrzehnten.

Eine Teilhabe der zunehmenden und verarmenden Bevölkerung an Reichtum und Wohlstand bleibt weitgehend ausgeschlossen, weil die Gewinne sich die hier herrschenden Kleptokraten mit uns westlichen Gewinn-, Geiz-, Gier-, Genuss-Gesellschaftern teilen. Wer sind die?

Die Erwartungen der jugendlichen Revolutionäre nach Arbeit, Lohn und Brot werden sich kaum in Tunesien und Ägypten erfüllen. Die 5000 Wirtschaftsflüchtlinge, welche Lampedusa nun schon aufnehmen musste, braucht auch in Europa kaum einer als Arbeitskräfte.

Also erhöht auch in diesen Staaten eine zunehmende Zahl von Menschen nicht deren Zukunftsfähigkeit bei ihrer sechsfach höheren Geburtenrate als hier.

Im Einkommensgefälle der in den Ölländern ausgebeuteten türkischen, pakistanischen, chinesischen, indischen und sonstigen "Fremd"-Arbeiter leben hier Hartz-IV-Empfänger im Luxus, welche Arbeiter dort nie erreichen.

Sorry diese zynische Schreibe! Doch es scheint, mehr Menschen müssen sich dieser bedrückenden Wirklichkeit und Weltsicht stellen, um mehr zu sehen und verstehen.


23-03-2011

Für mich folgt aus Feudalfaschismus Furchtbares wie Fukushima.

21 March 2011

Anne Will mit Rumpelstielzchen und Gutmenschen



Baring auf verlorenem Posten: Vom "Rumpelstielzchen" zum "Schrumpelstielchen"
in einer Runde zumeist ANTI-AKW
bewegter Meinungs-Eunuchen.


Diese Meinungs-Eunuchen schieben dem Professor
den Schwarzen Peter zu, welcher sich in eine Rolle
als Rumpelstielzchen gedrängt fühlt und bedauert.

Dieses stampft schimpfend gegen Mama Merkels
Schwenk in der Atompolitik.

"So kann sie mit Gesetzen nicht umgehen.
Sie verachtet die Politik."





Anne Will moderiert souverän die Runde, welche sich
mehrheitlich meinungseinig als
Glutmenschelnde Kernkraftgegner
herzen und huldigen.

Frau Schwetje kämpft seit Jahrzehnten gegen Atom.
Die anderne beeindrucken eher wendehalsig gewandt
die emotional-erregten Zuschauer, welche diese
Charakter-Eunuchen bejubelnd beklatschen.


Besonders glutherzig vertreten ein ehemaliger
Zeit-Herausgeber, ein ehemaliger Automanager
und natürlich ein Journalist ihre
energisch gewendete Anti-AKW-Bekehrung
ins Hier-&-Hetz mit Hallo-&-Hallelujah...




"
klar, will so schnell wie möglich raus" ...

gutmenschelt er sanft für seine
"Gebildeten Kreise" der Oberstadt-Lobbyisten
und leutseligen Leser seiner süßlichen ZEIT-Soße.



Hiltrud Schwetje steht seit Jahren gegen Kernkraft.
Erstaunlich: Am Ende stimmt sie Bahring zu:

Denn dieser kennt Merkel und weiß sie
als feste Freundin von Kernenergie.
Wahltaktisch verkaufe Merkel für drei Monate
den Urnen-Pöbel mit dem eiligen Meiler-Moratorium
mal wieder für blöd -
mault Rumpelstielzchen.




"Wir lernen nichts aus der Katastrophe,
weil sie viel zu weit weg ist."


Also baut Amerika weiter seine AKWs,
das steht schon für ihn fest.
Goeudevert begründet seinen
zynischen Pragmatismus nicht schlecht.

Geschickt prophezeit der Ex-Auto-Manager,
was die Atom-Begeisterung des
US-Urnen-Pöbels schnell
und nachhaltig ändern würde:

"Ein Gau in Kalifornien ...."


Wir können's kaum erwarten,
mag der Zuschauer sich
härmen oder hämen.

Ob Öl und Atom, Geldgier und Gau -
es bleibt sich gleich:

Fossile Brennstoffe befeuern katastrophales Klima .

In Pakistan, Australien stand schon
Land unter Wasser.
Oder es brannte wie in Israel, Griechenland
oder Russland.

Fukushima wird wie
Harrisburg und Tschernobyl abgewickelt.

Wer als

Gunst-, Gewalt-, Gier-, Geiz-, Gewinngesellschafter

weiter wonnige Werte wie
Autos, Kachelbad, Warmwasser,
Nahrung aus allen Erdteilen
und Reisen in alle Erdteile will,
muss Öl gegen Blut und
Atom gegen Strahlenschäden rechnen.


Erhard, n0by, München 21. März 2011

Der Link im Titel verweist auf mein Lied dazu -
vor mehr als 30 Jahren geschrieben und aufgeführt.

14 March 2011

Öffentliche Meinung heiß wie Brennstäbe












Die Schön-Schmieren-Schreiber wie von BILD, Zeit und SPIEGEL kratzen sich wie nach der Banken- und Nordafrika-Krise verduzt am Kopf. Die Anzeigen wie von Öl- und Banken-Firmen, Auto-, Uhren-, TV- und Kamera-Herstellern halfen, die Arbeitsplätze zu sichern. Ein wenig gefällige Schreibe für diese Geldgeber haben die Geduld der Leser zwar bis zur Kündigung mancher Abos beansprucht, doch jeder versteht den Spruch:

"Wes Brot ich eß´,
des Lied ich sing."

Kunden kollabierter Banken knabbern Knäckebrot jetzt ohne Kaviar. Wer seine Falafel, seine Chapatis, seine Tortillas nicht mehr bezahlen kann von den zwei, drei Dollars, die zum täglichen Brot reichen sollen, der fängt den Aufruhr an. Das Auswärtige Amt warnt vor Reisen in Krisen- und Kampfgebiete. Diese Gebiete werden mehr. Der reiselustige Landsmann wundert sich über verwackelte Amateurvideos von Kämpfen wie in Nordafrika, Südamerika oder Indien. Selbst die Chinesische Gedankenpolizei muss immer mehr Begriffe im Web-Verkehr filtern und Aufrührer abführen.

Da schmiert die SPIEGEL-Schreibe schöne Sätze, wie Meinungshuren ihre Fähnchen bei widrigem Wind drehen, und titelt:

"Atomkraft, das war's"!




Wie soll, wie will der Leser lachen bei einem so sonnigen Schlusssätzchen bei SPIEGEL-Online?

"Nein, es macht keinen Spaß mehr, für die Atomkraft zu streiten."

Da fragt sich der Leser, in welcher Welt dieser Lohnschreiber lebt. Glaubt er wirklich, dass die Atomexperten und Politpriester nicht wussten, mit welchen Meilern sie ihr Geld verdient haben in den letzten Jahrzehnten? Glaubt der Lohnschreiber wirklich, dass Atomexperten und Politprofiteuren Spaß macht, sich wider bessere Meinung und Einsicht für Geld zu prostituieren und auf ewig strahlende Bomben zu konzipieren und zu verwirklichen?



Die Vernichtung unserer Lebensgrundlagen ist selbst für die nicht spaßig, welche sich strahlungssichere Schutzräume leisten. Politische und finanzielle Macht sind zweifelsfrei spaßig, doch dass der strahlende Schein trügt, das haben auch sie gewußt, die Ingenieure, Marketingexperten, Politische Propagandisten.



Beispiel einer Veröffentlichung bei www.diepresse.at

Blog-Vorteil:
1. Autor ändert Inhalte nachträglich, fügt Bilder hin, 2. verbreitet Link in Foren schnell und einfach, soweit der Zensor es erlaubt. 3. Autor veröffentlicht Blog ohne Beschränkung an Text oder Verbot von Bildern.
Blog-Nachteil: Der Interessent muss sich dazu herablassen, den angebotenen Link zu klicken.





Gleiche Veröffentlichung im SPIEGEL-Forum - sonst zumeist zensiert :-)

12 March 2011

Öl und Flut, Wasser Marsch!

Wie Guttenberg, BILD, Bundeswehr, das Glückspielverbot für Hartz-IV-Empfänger mit den Kämpfen im Maghreb und dem AKW-Notstand in Fukushima verknüpft sind.




Guttenberg ist nicht mehr König der BILD-Leser Herzen. Der Kaiser geht nackt - ohne Doktor-Hut. Schreitet kein Führer strahlend voran, folgen freudig auch keine Freiwilligen. Jetzt schmiert die BILD-Schreibe nicht mehr den gräflichen Guttenberg-Führer, jetzt zahlt die Bundeswehr BILD die Anzeigen: "Freiwillige vor! Die Weite Welt lockt zum letzten Abenteuer: Krieg!" Die taz klagt gegen die Verquickung von Schmierenschreibe und bezahlter Wehrmacht-Werbung.

Dennoch kann Kriegsdienst hierzulande nicht so recht locken. Amerika, Du hast es besser, heisst es. Hast Du es besser? In Amerika verrotten die Ghettos zu rechtsfreien Zonen. Die Gemeinden bezahlen Polizisten nicht mehr. Arbeitslose Familienväter, zuvor noch Harte Bullen, kämpfen ohne Dienstwaffen nicht gegen schussbereite Drogendealer. Vielleicht lockt sie die Flucht an die Front? Oder ihre Söhne? Das Militär zahlt Waffen und Sarg.

Hierzulande ist es noch nicht so weit. Verzweifelt rechnen Regierende dem Hartz-IVer die legale Droge Alkohol aus dem Lebensnotwendigen heraus. Die private klagt gegen die staatliche Glückspielindustrie. Ein gerechter Richter spricht Recht: Der Hartz-IVer wird verurteilt, nicht mehr zu spielen. Kann keiner kontrollieren, klingt aber gut. Das Lohnabstandsgebot bleibt gewahrt. Der Leiharbeiter, dessen Lohn der Steuerzahler-Staat aufstockt aufs Minimum, darf weiter zocken. Immerhin was. Immerhin das.

Der Kampf ums Wasser ist härter als um Flachbildschirme. "Klimakriege" titelt Professor Harald Welzer und schreibt: "Wofür im 21. Jahrhundert getötet wird." Menschen kämpfen um Wasser und Brot. Brecht verdichtet die Tage der Commune zum Refrain: "Somit haben wir beschlossen nunmehr schlechtes Leben mehr zu fürchten als den Tod." Das gab es auch hier schon. Doch noch sind wir nicht soweit hier im Land.

Kämpfer im Maghreb schießen für Freiheit und meinen mehr Wasser und Brot. Sozialen Sprengstoff haben blutsaufende Potentate über Jahrzehnte aufgestaut. Der Funke, mit dem sich ein Verzweifelter anzündete, setzt Staaten in Brand. Wüsten fressen Grasland, Tiere und Menschen. Wasser Marsch! Zum Trinken, zum Löschen, zum Leben.


Sozialen Sprengstoff schafft ein Lohngefüge, was Eliten mit dem Tausendfachen monatlich versorgt wie Angestellte und Arbeiter. Wer weniger hat, doch dennoch vom Großen Kuchen auf Kredit knabbert, dem gibt der Bongster gerne Kredit. Doch wen der Boss kündigt, kann keine Raten mehr zahlen. Verfaulen Kredite, platzen Bankblasen. Gerichtsvollzieher pfänden Farbbildschirme, Autos und Autos. Die schönen Sachwerte landen im Ramschladen. Die Energiebilanz vergiftet das Klima. Wüsten fressen Grasland, Tiere und Menschen. Schaurige Bilder von Fluten und Feuerbrünsten lassen uns unsere Ohnmacht im Fernsehsessel fühlen.

Rohstoffe verteuern sich inflationär. Die Preise für Gold, Silber, Öl, Weizen, Soja, für Rohstoffe und Grundnahrungsmittel steigen und steigen. Inflation verbrennt den Papierwert von Geld.


Blut fließt auf den Straßen. Es geht um Wasser, Weizen und Öl. Öl gegen Waffen, Öl gegen Waren. Öl schmiert das kleinste Rad im Getriebe. Ohne Öl keine Produktion, Leben steht still. Ohne Öl ist der Ofen aus.

Bevor nichts mehr geht, kommt es zum Kampf. Kampf kommt zum Krieg, Krieg geht als Letztes. Die Bundeswehr braucht Kämpfer. Freiwillige vor!

In Fukushima kämpft Krieg gegen Katastrophe. Wasser Marsch! Kühlwasser oder Katastrophe. TINA, there is no alternative: Wasser oder GAU. Wasser Marsch!

Freiwillige vor! Kriegs- und Katastrophenfreiwillige braucht das Land, jedes Land. Noch wirbt die Bundeswehr bei BILD.









Die Helden von Tschernobyl starben als Zwangsverpflichtete.

02 March 2011

Guttenberg weg-GE-treten




Guttis Diss(ertation) mag 40-, 50-Tausend wert sein,
von mir aus auch das Zehnfache.
Dennoch ist das meiner Meinung nach Kinderkacke!
Wer wäscht den Leuten denn die Wineln aus in ihrem Gejammer:

"Der arme, arme Doktorvater!
Die dämlich düpierte Wissenschaftgemeinschaft!
Der wissenschaftliche Standort Deutschland nimmt Schaden!"



Hilfe, mir kommen die Tränen über diese Heuchelei aufgeblasener
Mind-Monströser-Majestäten, welche mit triefäugigen Klagen im
Elfenbeinturm um Forschungsgelder bangen und buhlen, um weitere
GByte schwere Schundschmöker wabernder Wortkaskaden
in die zerfallenden Archive zu hieven und verstauben zu lassen.

Als Doktor wäre Herr Von-&-Zu klaglos Professor geworden, aber
als Mann in der Öffentlichkeit fuselt ein gelangweilter Gelehrter
die Krümel aus dessen 425-Seiten-Schmarrn, die dank der
Recherche der gelangweilten Netz-Gelehrten-Gemeinde plus
einem Waschkorb jung-akademischer Beschwerde-Briefchen
den Grafen-Gott von der Politischen Bühne fegt. Kinderkacke!

Rücktritt macht sexy! Käsmann predigt in der Professoralen Bütt.
Rote Ampelfahrt im Suff, getürkte Diss, wen schert das schon!

Gutti hat sich für das Wertesystem als Politiker mit seinen Lügen,
seiner erkauften oder betrogenen Diss gerade erst recht qualifiziert.

Schon sabbelt die Mediale Meinungsmache à la Berlusconi.
Dann ist Gutti schnell wieder Frankens steiniger Superstar.
Per astera ad astra! Solange Gutti nicht mit Sahra Wagenknecht
fremd geht, die einen echten Doktor schreibt, aber falsche
Marx Meinung macht, ist Gutti allemal der Beste im
Graumäusigen Politbetrieb brutalst-möglicher Aufklärer,
Aktenkoffer verschiebender Walhkampf-Millionen-Spender.

All diese Skandale Bananenrepublikanischer Dummokratie,
welche zu archivieren höchstens noch einem Professoralen
Daten-Müll-Sammler-Sandkastler gelingt, um wie mit Förmchen
von Kinderkacke neu-wissenschaftliche Erkenntnis-Aufsätze
in die Archive zu lancieren, um sich putzig professoral zu plustern....
.... urgs!....

Kriegsminister in Krisenzeiten, müssen Massen motivieren, sich
begeistert der Gier-, Geiz-, Gewinn-, Gewalt-Genussgesellschaftler
des Industriell-Wissenschaftlichen-Wirtschaftlichen-Wertesystems
zu opfern, Kriegsminister in Krisenzeiten schreibt die
Mediale Marktmasche in kürzester Zeit an die Spitze derer,
welche bei täglicher BILD-BUNTer-SPIEGEL-FAZ Hirn-Amputation
doch danach fiebern, endlich das Dschungel-Camp multidimensional
und live erleben und erleiden zu dürfen. Milliarden haben die Bongster
(in ihren Taschen) versenkt, sich ihre Rücktritte mit Steuermillionen
versüßen lassen, lachhafte Kinderkacke die geklaute Diss von
ehrpusseligen Akademikern, weder brutal noch gerissen genug,
das Ganz Große Geld zu klauen, sondern sich
an Buchstäblein blind und blöde
schreiben, schreiben, schreiben -
und nichtmal wie Gutti dabei so
strahlend schön der Zunft
Professoraler Schwachsinn-Schmauser
Stuss-&-Schiss summa cum laude
auftischen mit Arschwischen.

Wie haben wir gelacht! Gutti hat gut AA gemacht! Triple AAA!
Mama Merkel und Mama Springer müssen Guttis Windeln
wechseln, dann darf es wieder im Sandkasten mit Förmchen
spielen, schmeißen - aber nicht wieder alles voll-sch.......en!