03 December 2016

Alle Jahre wieder ... mehr Mord und Gewalt

Das süßlich Geseier in der dunklen, kalten Vorweihnachtszeit schlägt vielen auf's Gemüt. Doch der Autor lässt sich von Beutezügen bedrückter Massen durch Innenstädte, Kaufhäuser und Weihnachtsmärkte nicht schrecken. Mit spitzem Besteck greift er Texte und Ereignisse aus der wundersamen Winterzeit, um sich daran abzuarbeiten. Viel Spaß! 


"Die alten Zähne wurden schlecht,
 Man begann sie 'rauszureißen.
 Die neuen kamen g'rade recht,
 Um damit ins Gras zu beißen."
Heinz Erhard





Das christlich Geseier einer besinnlichen Vorweihnachtszeit, wo süßer die Kassen nie klingeln, darf nicht unwidersprochen bleiben. Meine heidnisch-atheistische Ketzerei mag Rechtgläubige höchst erregt auf den nächsten Weihnachtsbaum bringen, doch auf solch religiotische Befindlichkeiten der Buch-Religioten darf der Freigeist keine Rücksicht nehmen. Den Schmarrn der "Heiligen Familie" zu entzaubern, sei aufgeklärten Denkern ein Leichtes: Eine unehelich geschwängerte Frau, versorgt und geschützt in ihren Nöten von Schwangerschaft, Vertreibung, Wehen und Niederkunft von einem arbeitslosen Zimmermann ohne staatliche Versorgung gebärt einen gesunden Knaben.

Dass dann diese christliche Buchreligion anders als ihre konkurrierende islamische Sekte weitgehend "organisch gewachsen" sein soll, daran scheiden sich die Geister. Wer Karl-Heinz Deschner mit seiner "Kriminalgeschichte des Christentums" folgt, eine erhellende Lektüre für jeden Freigeist, der watet Jahrhunderte lang durch den blutigen Sumpf von Kriegen, Mord, Macht, Ranküne, dem Radau aufgehetzen Mobs auf der Jagd nach Opfern. Dass eine Seite, welche sich als "Bayern ist FREI" aufbretzelt, verkürzt als BIF verortet, zeigt den Kern auch dieser Geschichte: BIF ist in Wahrheit BUF: BAYERN UNFREI mit der Werbung in der Titelzeile "Pegida war einmal."



Ein BUF-Autor verbindet den 1. Advent gar mit dem Säkularismus! Fakt jedoch: Sakrale und säkulare Macht lagen entweder wie derzeit mediale Mietmaulhuren mit der Obrigkeit im selben Lotterbett, oder säkulare Freigeister verfolgten die Schergen von Obrigkeit, Adel und Klerus mit Feuer und Schwert.

Allein schon die Vorstellung eines "Herrn Gott" gleicht der faschistoiden Führerschaft mit einem irrsinig heilig heuchelndem Alleinvertretungsanspruch, passend zu BUF, BAYERN UNFREI! Wenn der BUF-Autor im Christentum

"Werte der Vernunftorientierung und Gleichheit, die Grundlagen sowohl der Aufklärung"

verortet, dann soll doch bitte der aufgeklärte Geist sich Wissenschaftler wie Galileo erinnern mitsamt allen Denkern, welche sich Stück um Stück säkulare FREIHEIT von sakralen Zuchtmeistern erkämpfen mussten. Wie retardierte Religioten Christentum  über Jahrhunderte missbrauchten und Freigeistern wie eine Zwangsjacke, dem Land wie Mehltau überstülpten, das beobachten aufgeklärte Zeitgenossen mit der konkurrierenden Großsekte, dem irrsinnigen Islamismus, zur Zeit. Die Inquisition, die Jesuiten haben sich dem Werben um die Massenmacht mittlerweile modernen Zeiten angepasst, sind aber ebenso Macht und Gewalt versessen wie die sadistischen Folterer und Scheiterhaufen-Zündler des Mittelalters! Dass ein BUF-Autor

"Meditation mit Blockflöten, Gesängen und Kirchengemälden "

huldigt, der hypnotischen Kraft dieser Bauten, Kunstwerke und Musik sich nicht, wie jeder feinfühlige Mensch entziehen kann, dass versteht auch ein eingeschworener, heidnischen Freigeist. Hier muss aber die Ursache, die als künstlerischen Macht und Gestaltung über Herzen und Hirne herrscht und wirkt, in Macht-, Gewalt-, Geld- und Gierströmen der klerikalen Sklaventreiber gesehen werden, welche wie heutige Kunstschaffende von Steuern gepampert das Volk im Sinn von Herrschaft ausbeuten und bespaßen.

Der große Volksverführer A.H. klimperte auf der klerikalen Klaviatur mit vielerlei Rückbesinnung auf religiotische Gefühle wie mit Orden, Aufmärschen, Lichtdomen, Abzeichen und Orden, welche im Karneval der Kuttenträger mit roten Kardinalskappen bis heute brillieren. Wenn ein BUF-Autor in Schönsprech schwelgt wie

"unsere gewachsene Kultur, die unseren Vorfahren und unserem Kontinent ein übearaus produktives Leben ermöglichte,"

dann ketztert der Atheist mit Fug und Recht und Verweis auf die Geschichte, dass erst die FREIHEIT von der geistigen Versklavung der Kleriker, mehr und mehr Menschen an Wohlstand und gesellschaftlichem Diskurs teilhaben ließen.

Obgleich mich die über Landschaften und Städte herrausragenden Kirchtürme magisch anziehen, mir diese Hallen mit ihren Kunstwerken stets eine ruhige Oase im Trubel meiner Reisen und Wanderungen, Schutz vor Lärm und Pause zur Besinnung geboten haben und weiterhin bieten werden, sind mir politische Pressionen, unter denen diese pyramidalen Werke von Sklavenarbeitern entstanden sind, stets als Kehrseite der Medaille im Sinn.

Erst eine Freiheit von religiotischer Buchreligion gleich welcher Sekte, gleich welche religiotischer Ideologie, scheint mir Freigeistern wert und würdig zu sein.



Die Besinnung der dunkelsten Jahreszeit liegt in der von der Natur gesetzten Hoffnung, dass doch es mal wieder wärmer wird, wir wieder den grauen, kalten Winter überstehen und mit der Wintersonnenwende endlich auf ein Neues Lichtjahr hoffen!




Von BUF, BayernUNFREI, zum  Münchner-Medium, der systemrelevanten SZ

Lassen wir die alternativen Bemühungen wie von BUF, BAYERN UNFREI, ergötzen wir uns an der Systempresse, die ab und an mit Prantls Pralinen die Speerspitze stürmerischer Pöbelei manifestiert.



Prantl pöbelt in seiner Pest-und-Pinoccio-Postille  ungeniert:

"Plakate zerreißen oder abhängen reicht nicht...."

Wie hätten's denn der Preis-Pöbler gern? Eingeschlagene Scheiben und Fressen, beschmierte Fassaden, Stinkbomben in Versammlungen, Schläger auf den Straßen, Weimar 4.0 in der Hauptstadt des Irrsinns?

Wie kann ein Pöbel-Pester die Einheitsfront besser zusammen schweißen, als mit einem flehentlichen Aufruf fundamentaler Vermeidung ....

"Im Wahlkampfjahr 2017 können CDU, CSU, SPD, Grüne, Linke und FDP einen gemeinsamen Fehler machen, einen Granatenfehler, einen quasi überparteilichen Fehler, einen Fehler, der schwerer wöge als all die Fehler, die ihnen bisher...."

Hier schmiedet die Medien-Maitresse ihr Macht- und Nachtlager, um mit den Willigen zu koitieren, der Wehrmacht der willig Wonnigen, als da wären namentlich gepriesen

"CDU, CSU, SPD, Grüne, Linke und FDP"!

"Halleluja, Hosiannah" möchte man mit dem Preis-Pöbler prantln und merkln, "und führe uns nicht in Versuchung"! Denn zahnlose, arme AfD-alte, weiße Männer stehen wie der Gottseibeiuns leibhaftig mit schwärend stinkendem Sulfur-Schwanz bereit, blonde Jungfraun ím Stil der Kölner Domplatte zu bestürmen, die eben noch den Christkindlsmarkt einläuteten.

Nein, unser Prantl-Prediger wird selbst die argsten Zweifler, schon verlorene Schlafschafe für Merkels Lala-Land einpferchen und umfrieden mit der Milch der guten Denkungsart, der reinen Gesinnung und Gesittung, dem prächtigen Prantl, der da donnert und warnt:

"Es wäre sehr falsch, gefährlich und dumm,...."

Ja, ja, die fromme Gemeinde seufzt schwer und braucht nicht weiter hinhören, der Gegner ist wie ein tollwütender Hund gemetzelt, wie ein waidwund geschundener Hirsch von Antifa-Hunden gehetzt, in die Enge getrieben und erwartet den Absturz unter die Fünf-Prozent-Hürde. Das hätten sie gern!

Seine Pestilenz lockt es ewig, seine Griffel zu wetzen und zu lecken, wie er poetisch verbrämt gegen den allbösen Feind giftet und geifert, den grausigen Gegner - bereit zur Machtergreifen: DIE AfD!

"Die AfD ist nicht Wetzstein für die Politik und auch nicht Leckstein für die Medien. Es bringt nichts, wenn man Irrlichtern täglich dreimal sagt, dass sie irrlichtern; es bringt auch nichts, selbst zu irrlichtern."

Nein, verehrte Pöbel-Pestilenz, das bringt nun wirklich nichts, NADA, NULL! Prächtige Parolen bereichern den Vorstadt Spießer im inflationär steigenden Wert seiner Reihenhaushälfte und Kosten, die aus der Pest-Postille direkt als Gegengift zur verführerischeren AfD in den Kunden Kreislauf kommt und keine

"Politik mit trostreichen Leerformeln den sogenannten globalen Wirtschaftseliten hinterherdienert."

Vorweg wieselt Prantl, der zeigt, wo's lang geht, der die Kumpanei zwischen symbiotisch verwanzten kleptokratischen Einheitsparteilern aufbricht, fürwahr, Prantl als Prophet des Aufbruchs ins Dritte Jahrtausend schmettert die Weisheit des Jahrhundert durch die Rotationsmaschinen:

"....dass die große Koalition kein Projekt war, das aus Koalitionspartnern eineiige Zwillinge gemacht hat. ".....

Oh, was lässt sich lachen über diesen köstlichen Pöbel-Poeten Prantl, der da träumt und schäumt, bevor er mit seinen letzten, lausigen Lesern in Traum und Schaum versinkt. Mir reicht Prantl mit seiner sinnigen Fragerei,  die das Höchstmaß an journalistischem Mut hierzulande bezeugen, doch deren Antwort so vorhersehbar ist, wie Prantls Schuften um Auflage und Polit-Schleim um Sympathisanten.

"Wagt es die SPD, mehr Investitionen zu fordern? Höhere Steuern? Einen Rückbau der Privatisierungen des öffentlichen Eigentums und der Vorsorgesysteme sowie die Regulierung der Finanzmärkte und der Globalisierung? Wird die SPD sagen, dass die Menschen einen Staat brauchen, der wieder mehr für sie sorgt? "

Bis zur Zwischenüberschrift in Fettschrift ist für mich es noch zu schaffen, in der Prantl anfragt:

"Und Angela Merkel?"

Dann reicht es mir mit der Prantlei. Und abschließend die Antwort von hoffentlich vielen, einer Mehrheit mal endlich, klar und knapp:

"Merkel muss weg!"

Zu meiner Polemik auf Facebook erinnert mich ein Schreiber:

Und die Prantlfreunde von den Buntfaschisten legten Feuer an die Hamburger Messe. Für Prantl wohl ein kleiner Scherz.


Meine Suada gegen den Preis-Pöbler der Prantlhausener Pest-Postille war in aller Eile in fünf Minuten aus den Finger gezogen, ohne tiefere Recherche oder gar Anspruch auf Vollständigkeit. Das Problem mit diesem "Akif Pirinçci für besser Verdienende" ist die Verhetzung einer wirtschaftlichen Klasse und Macht, derer von denen "Seien-Sie-Anspruchsvoll!" Diese Vor- und Gartenstadt-Gestalten, die Grün wählen, ihre verwöhnten Gören im SUV zum Kindergarten fahren, danach DaDa-Plaudereien über die Rettung des Klima beginnen, saugen Honig aus der Preis-Pöbler-Prosa in München, vernetzt mit mindestens fünfzig, wenn nicht mehr, Gruppen gleichgesinnter Gutmenschler, die alles wollen, außer von ihrem gewohnten Wohlstand und ihrer Fettlebe eine Spur zu weichen.

Prantl, der Pirincci für die Garten-Ghettos-Gutmenschen der Vorstädte


Je schärfer Verteilungskämpfe wie bei Versicherungsleistungen der Krankenkassen, der Arbeitslosen-, Alten- und Armen-Versorgung werden, einschließlich Hundertausenden von Versorgungsempfängern, die Deutsch nur als Fremdsprache, wenn überhaupt, kennen, diese Verteilungskämpfe bedingen einen schärferen Pöbel-Angriff der Pest-Postillen, wofür Prantlhausens Prosa symptomatisch steht. Prantl pöbelt gleichsam für den Klassenerhalt. Dafür sind Jugendliche mit viel Zeit, wenig Arbeit und noch weniger Aussicht auf gesellschaftliches Auskommen, geradezu vorbestimmt, die Randale, den Randau, die Gewalttätigkeit gegen die Opposition zu organisieren. Abfackeln von Privat- wie Polizei-PKWs gehören ebenso zum Programm dieser fehlgeleiteten Verbrecher. Schlimmstensfalls sind bei Verschärfung der Widersprüche, welche sich in weiterem Anwachsen von AfD oder außerparlamentarischer PEGIDA-München e.V. Aktivität zeigt, schlimmstenfalls sind sogar mit False-Flag Mordbrenner-Aktionen zu rechnen, wie das Beispiel Gladio mittlerweile aktenkundig belegt hat.
Gegen diese organisierte Destruktivität von Buntfaschisten mit mehr Gewalt als Gehirn wehren sich unzählige Webseiten, Blogs, Foren - bis hin in höchste gesellschaftliche Kreise wie der Faz-Blog von Don Alphonso.

Allerdings stehen diese kreativen Geister eher als Einzelkämpfer miteinander in Konkurrenz - nach meiner Einschätzung in oft kindischer Kleinkariertheit wie in Sandkastenspielchen. "Klaust Du mir mein Schäufelchen (=Zustimmung), sperre ich Dich aus meinem Sandkasten aus!" Diese zersetzende EGO-Manie von uneinsichtigen Radikal-Individualisten, die kaum Team-Fähig dafür von "FÜHRER-BEFUGNIS" träumen, sind mir wohl erklärlich, jedoch nicht erträglich. Darüber spottet meine Parole wieder und wieder: "Jeder gegen jeden, Merkel für alle!"

Es sei denn, der zum Führer Befugte findet Anhänger, welche "Da fettn Sau den Oasch schmian": Der ist dann ein richtiger "Freund"! Das ist dann der "nützliche Idiot", der "Parteisoldat", der sogar seine Leserbriefchen veröffentlichen und wieder finden darf. Und bei langjährig bewährter guter Führung sogar ein Pöstchen bekommt, wo er für wenig Anerkennung viel arbeitet. Dafür darf der Angepasste Schleimschreiber gleichsam als Schleimschnecke auf's Salatblatt.


Aus Abendland wird Morgenland.


Dass exponierte Schleimschnecken auf den Salatkulturen der Mächtigen großartige Arbeit leisten, zeigen Wikileaks von Podesta ....

WikiLeaks series on deals involving Hillary Clinton campaign Chairman John Podesta. Mr Podesta is a long-term associate of the Clintons and was President Bill Clinton's Chief of Staff from 1998 until 2001. Mr Podesta also owns the Podesta Group with his brother Tony, a major lobbying firm and is the Chair of the Center for American Progress (CAP), a Washington DC-based think tank.
Man halte sich vor Augen, dass diese ungeschminkten Worte aus dem Dunstkreis der Clintons, also nicht vom Macho frauenfeindlichen Trump kommen. Die gepflegte Sprache dieser Auslassungen erinnern an Böhmermanns Ode auf den Sultan vom Bosperus. Fakten belegen zahlreiche Links zu Veröffentlichungen in der deutschen Systempresse.


Pegida-München e.V. schreibt dazu:

Sinngemäß übersetzt: "Germany´s "Übergutmenschen" bekommen ihre Todessehnsucht auf Bestellung ("refugees welcome"). Über 7 Millionen "lumpen migrants" inklusive Familienangehörige haben bereits ihr Ticket für eine lebenslängliche Rundumversorgung gelöst."

Einige Perlen dieser Lobpreisungen auf Muttis Musterländle erheitern meinen kalten Wintermorgen wie

Merkel’s gutmenschy baby babble has been an open invitation to 1.5 billion Muslims,...

Die Quintessenz der Podesta-Papiere summiert die Kritik zur gängigen Formel: "Aus Abendland wird Morgenland." 
No such ambivalence ought to surround Merkel – the Mama of All Multikulti-Narren. It’s impossible to overstate the irreparable damage she has done to Europe through her persistent utterances and actions. True, the Neuköllnisierung of the Old Continent was already well underway, but this unrelenting process of welfarized crime-ridden ghettoization has been speeded up by at least a half-century. The German Chancellor has thrown the migrant floodgates wide open, but is now arguing that the resultant Muslim tsunami is an unstoppable force of nature. Apparently for the first time in human existence, countries no longer have defendable borders and are nothing more than flotsam bobbing on the waves of history. Europe may have survived Nazism and Communism, but it appears that Multiculturalism – the third major strain of Western extremism – will be the death of the continent. Aus Abendland wird Morgenland. 

Für diese herrlich erheiternden Ausführungen von den Spitzenkräften der US-Politik, den Podesta-Papieren, muss der Leser herzlich danken. Hier finden sich Sätze, welche Böhmermanns Ode auf den Sultan vom Bosperus kaum nachstehen, Sätze und Ausführungen nicht von Commedy-Knallchargen zur Volksbelustigung und Bespaßung sondern Sätze und Ausführungen, welche Meinung und Ausrichtung der US-Politik bestimmen und beeinflussen. Man lache über den herzerwärmenden Humor an diesem kalten Wintermorgen, Sätze wie:

- Angela’s reassuring words – “wir schaffen das” – are more fanciful than Grimms Märchen

Unsere geliebte GröMuZ, Größte Mutti aller Zeiten, erzähle bessere Märchen als die Gebrüder Grimm, meinen die Podesta-Papiere. Oder:


- Merkel’s gutmenschy baby babble has been an open invitation to 1.5 billion Muslims,

Charmantes Wortgeklingel, wie ein eingängiger Ohrwurm aus der Hitparade zu GröMuzens dritter Amtszeit: "gutmenschy baby babble".... Doch dann kommt der Mann daher wie im High-Noon-Western, gemein und brutal und meint:

- True, the Neuköllnisierung of the Old Continent was already well underway,

Die "Neuköllnisierung" - erinnert an Kolonialisierung, an Karl Mays Stories oder Lederstrumpf, an den Kampf listiger Indianer gegen gut bewaffnete Weiße und weiter geht's mit...

- but this unrelenting process of welfarized crime-ridden ghettoization has been speeded up by at least a half-century.

... klingt irgendwie nach einem "ungereglten Prozess von Wohlfahrtstaatlich gestützter kriminell getriebener Ghettoisierung, die zumindest im letzten halben Jahrhundert Fahrt aufnimmt" und als Quintessenz des Ganzen grunzt Podesta ganz germanisch, was niemand mehr übersetzen, geschweige verstehe kann:

- will be the death of the continent. Aus Abendland wird Morgenland.

Die US-Experten blasen den Rauch von ihren erhitzenden Griffel, stecken die Schreibwerkzeugwaffen zurück in den Halfter, gönnen sich grinsend den Morgenkaffee, spucken ihr Kaugummi in den Abfall und warten auf den nächsten extremistisch motivierten irrationalen, irregulären und unsymetrischen Kampfkriegsvorfall aus Good Old Germany. 


Hieß es früher in romantisch verklärter Abenteuerlust der Indien- und Orientfahrer mit sehnsüchtig verklärten Hasch-Mich-Schlafaugen noch "ex oriente lux" befürchten jetzt nicht nur die Schlapphüte der ganz geheimen Nachrichtendienste "ex oriente terror"!



 In diesem Zusammenhang darf der Autor auf seine für ihn bahnbrechenden, wegweisenden Indien- wie Nordafrika-Erfahrungen verweisen, in zwei Bildbänden trefflich dokumentiert.




Die Identitären als Erben der 68iger

Wem Zeit und Lust zu lesen fehlen, sollte sich zwei Minuten für ein fantastisches Video nehmen. Da schlägt das müde Herz selbst alter Apo-Opas schneller, weil es an antiautoritäre Aktionen aus jungen Jahren erinnert.



Maria Theresia Statue mit Burka verhüllt. Aktion gegen Islamisierung am 29.11.2016

https://www.youtube.com/watch?v=uO_aJxq3RZI

Das geistige Erbe der 68iger steht für mich als alternder Radikal-Individualist nicht darin, irgendwelchen Gruppenführern auf der Straße oder in Foren bedingungslos nachzutrotteln oder sich anmaßender Launen von Foren-Betreibern wie bei BUF (BayernUnfrei) zu unterwerfen, welche nach Belieben löschen oder loben, Texte ihrer Mitarbeiter "dem Stil-des-Hauses-anpassen", als müssten sie zu BILD, taz, FAZ, Welt oder sonstigen Prantlhausener-Pest-Postillen in Konkurrenz treten. Nein: Spass an der Freud' lässt vergreisende, verknöcherte Verhältnisse tanzen, vielleicht sogar wanken und bestenfalls stürzen. Nur ungezügelte, ungehemmte Kreativität kann Kräfte freisetzen, nicht durch organisierte Langweiler Vorträge vor frierenden Demonstranten auf Bildtafeln oder über-intellektualisiertes Geschreibsel mit einem gigantischen Gemenge aus schriftstelzerischem Wortgeklingel - auch pro domo kritisiert.  Weg von der TU-NIX-Gender-Generation zu der TU-WAS-Fraktion wie der Identitären. Danke dafür!

26 November 2016

"Da fettn Sau an Oasch schmian“

Als Wahlbayer lernt man das Idiom der Eingeborenen, um sich anzupassen. Im zarten Alter von 24 Jahren begeisterten mich als Tiroler Almsenner dort die Menschen. Wer mit Mist- und Heugabel hantiert, mit Kälbern und Ziegen in einer Almhütte haust, wer Jahrzehnte später als Rentner Monate lang von Camp zu Camp fährt, wer in einer Weihnachtsmarkthütte hilft, der lebt mit dem Volk, versteht dessen Sorgen, Freuden und Nöte.



Nach mehr als vier Jahrzehnten blickt man auf sein Leben zurück. Jeder macht das. Kaum einer glaubt,  er hätte anders besser leben können. Das Alter zwingt zu Zufriedenheit.


Als Väter haben wir für unsere Kinder gesorgt, wie wir es konnten. Dies geht weiter von Generation zu Generation. Man lehnt sich zurück. Das Leben zieht vorbei wie im Film.


Einige sind schon verstorben. Man sieht fassungslos zu und behält seine Fassung. Jahrzehnte getrieben suchten wir befruchtbereite Eizellen-Produzent*Innen, die uns als Samenspender akzeptierten und aufnahmen. Cherchez la femme! Wege, Worte, Feiern wie Fahrzeuge sollten und mussten zu dem Ziel führen.


Wer es sich leisten konnte, war motorisiert schneller im Rennen. In launischer Lyrik schrieben promovierte Dichter Bedienungsanleitungen.

Hier sehen wir den typischen Jungmann in entspannter Haltung auf seiner Quick. Er beachtete die Pflege- und Wartungsvorschriften seines kleinen rasanten Zweitakters.
Mittlerweile marschiert man munter auf die 70. Wer noch lebt, blickt zurück. Alte kämpfen mit der Existenz: Wer behält länger Haare, Zähne, sein Gedächtnis, funktionierende Organe, bewegliche Muskeln und Knochen?


Wehmütig gedenkt man der alten Zeiten, die sich zu musealen Werten mausern. Doch kommen wir zum Thema! Was meint der Eingeborene, wenn er zwischen Bier und Schweinsbauch in den Bart murmelt:

"Da fettn Sau an Oasch schmian“


Es muss etwas mit dem Unbehagen an der Obrigkeit, den Mächtigen zu tun haben. Wenig zuvor noch mag der fromme Mann beim Kirchgang vor Honoratioren kratzfüßig gebuckelt haben, später im Wirtshaus teilt er bei Alkohol anarchische Anmache aus. Lassen wir uns vom Zeitgeschehen inspirieren. Übersetzen wir den Alt-Bayrischen Grant ganz verspannt ins Hier-und-Hetz. Parodieren wir die Parole: "Jeder gegen Jeder, Merkel für alle."

Zersplitterte und zerstrittene Interessengruppen waren, sind und bleiben unfähig, in Richtung allgemein einsichtiger Vernunft etwas zu verbessern. Bestenfalls wird es nicht schlimmer. So gut, wie letztes Jahr, wird es dies Jahr nicht, doch besser als nächstes Jahr. Mit diesen Perspektiven lässt es sich weder leben noch sterben, wie Dante dichtet: „Du, der Du hier eingehst, lass alle Hoffnung fahren.“


Die "postfaktischen" - was für eine gequirlte Kacke das immer auch sein mag - die "postfaktischen" Zeiten kennen keinen Disput mehr. Sie teilen ihre Mitmenschen in die Kategorien: "DAFÜR oder DAGEGEN". Geistige Armut kennt weder Freie Rede noch Meinungsfreiheit. Das geistige Prekariat löst Konflikte mit Gewalt, zumindest mit Gewaltphantasie.

Wo überzählige Jünglinge keine Chance auf Arbeit, keine Chance auf Familie, keine Chance auf geordnete Verhältnisse haben, bieten sich Krieg, Bürgerkrieg - bestenfalls Sicherheitsdienst an. Krass: Kakophonische Krisen kulminieren in Chaos und Krieg!

Na und: Was wäre anderes zu erwarten? Wo sich ein Clan von Gleichgesinnten unter Stress und Aussichtslosigkeit zusammen rottet, da ist es vorbei mit Friede, Freude, Freundschaft. Da herrscht Hauen und Stechen, Kampf bis auf's Messer. Horden von jungen Kämpfern gegen Horden von Sicherheitskräften, dabei Horden untereinander im Kampf um die Führung. Was wäre anders in Vorstandsetagen, in Polit-Zirkeln, bei Demos oder in politischen Parteien? Es geht immer um's Gleiche: Kampf um die Macht. Da zählen nur noch clandistine Kreise, die sich Innern wie der CuCluxClan organisieren, wie die SS, wie Bunt-, Klerikal-, Rot-Grün-Blau-Bayern-ist-Frei-Faschisten - alles und überall die gleiche Mischpoke! Wozu sich um den Mob bekümmern, selbst wenn er schöne Sätzchen salbadert wie schlecht verdauten Stuhlgang?



Es bringt NIX, null und Nada, sich mit Polit-Pack zu beschäftigen! Es ist ein mordlüsternes, gewalttätiges Pack in Wort, Schrift, Handlung! Jeder gegen jeden, Merkel für alle! Ob das der bayrische Ureinwohner meint, wenn er murmelt? "Da fettn Sau an Oasch schmian“


Mit Crystal, LSD, starkem Tobak wie Marihuana blüht uns buntes Leben. "Kein Mensch ist illegal." So plätschern Parolen naiver Jünglinge samt brutbereiter Bettgefährtinnen, die sich selbst zwischen Versorgung vom Zahl-Papa oder Vater Staat durch das Leben lavieren und für ihre "Lobby-versorgter-Versager" mehr Macht durch Masse fordern. Je mehr Elende im elenden Bunde, umso besser und glaubhafter plätschern im Prälaten-Parlando Parolen wie "Kein Mensch ist illegal" oder "Eigentum ist Diebstahl".  Wenn aber dem Elenden im Elendsghetto einer versifften WG der "Kein-Mensch-ist-Illegal" die letzten Kröten raubt, dann ist Schluß mit lustig. Dann tritt der Erzürnte seine Parolen in die Tonne, mutiert zum Tier und sinnt auf Rache.

Wer mit Sprüchen der Hölle, idiotischen Parolen beginnt, ist prädestiniert zum Fascho, zur Gewalt - als Zensor, als Schläger, als Nichts-Gutes!



Was meint der bayrische Eingeborene damit, der grantig raunzt: "Da fettn Sau an Oasch schmian“. Wird der brave Bayer schon bei sieben "uni-formierten" Sharia-Soldaten einen Aufstand machen, wo 70 und mehr mit Blasmusik im Gleichschritt spazieren? Oder belächeln solche Sharia-Söldner  eher Verwaltungs-, Ordnungs-, Sicherheitskräfte und medialen Mietmaulhuren, die mit sechsstelligen Jahresarbeitsverdiensten in den grünen Ghettos der Städte sich verbarrikadieren? Nun gut: 700 oder 7000 uniformierte Sharia-Soldaten wären gefährlicher und würden zu anderen Urteilen, anderen Reaktionen führen. Allerdings sind dann die Verwaltungs-, Ordnungs-, Sicherheitskräfte und medialen Mietmaulhuren kaum mehr im Amt. Bis es soweit kommt, dass eine uniformierte Sharia-Soldateska die Dinge im Land regelt, gilt wie immer und weiterhin: "Jeder gegen jeden, Merkel für alle!" Bleibt der Prolet und der Bauernpöbel, der aufsässig in alkoholisierter Anarcho-Ausfälligkeit munkelt: "Da fettn Sau an Oasch schmian“.


Ein unglaublich fundierter, dabei witziger Beitrag über die links-faschistoiden Machenschaften in der Hauptstadt des Irrsinns. Die Tiefe des Beitrags kann nur ein Insider erreichen, welcher sich an den angegriffenen Orten kundig gemacht hat. Nur ein Insider wie von Pegida-Demos Münchens bekommt hautnah mit, wie die Buntstasi freie Meinungsäußerung mit primitiven Pöbeleien verhindert. Wer sich in München noch - mehr als am Tastaturgeklimper mit schönen Sätzchen - der Gefahr aussetzt, welche von Buntstasi, Antifanten und ihrem pubertierenden Pöbel ausgeht, der gefährdet sich und sein Eigentum. Schöne Sätzchen sind leicht geschrieben. Der Weg auf die Straße ist weit härter, kälter. Doch wer die Freie Meinungsäußerung verteidigen will, der kommt nicht daran vorbei, mit dem Druck der Straße den Linksfaschisten zu widerstehen.

Lassen wir die bedrückende Straßengewalt hinter uns, schwingen wir uns auf ins fabulierende Feuilleton, wo FAZke Don Alphonso wieder und wieder fein ziseliert das Zeitgeschehen kommentiert. Diesem Eingeborenen vom Tegernsee ist das Idiom zu verdanken, dessen Sinn zu ergründen gilt: "Da fettn Sau an Oasch schmian“.


Wundervoll fabuliert die erlesene Edelfeder Alphonso - hart an den Fakten:

Das Kernproblem dieser Bemühungen ist aber ein anderes. Für Niggemeiers Regenbogenlobby ist es wichtig, dass sie ihre Möglichkeiten bekommt. Damit sind sie nicht allein. Für die Integrationsbeauftragte der Bundesregierug ist es wichtig, dass Migranten neben Geld und Sozialleistungen auch das Wahlrecht bekommen. Migrantenverbände wollen eine Quote für ihre Mitglieder. Pro Asyl fordert sozialen Wohnraum für Migranten. Muslimverbände möchten den Kirchen gleichgestellt werden. Arbeitgeberverbände möchten aus der sozialen Mithaftung entlassen werden. Die Atomlobby will ihre Risiken an die Allgemeinheit abtreten. Frauenquoten werden in Bereichen gefordert, in denen es nicht ausreichend qualifizierte Frauen gibt, weil die wiederum eher weiche Fächer studieren. Die neuen deutschen Medienmacher bekommen Staatsförderung, um der alteingessesenen Mehrheit Sprachvorschriften zu machen, und Kahanestiftung bekommt Geld für Gesinnungsschnüffelei. Die Linke will als Beispiel für Integration eine Frau als Bezirksbürgermeisterin, die in der autonomen Szene aktiv war. Wer eine Wohnung vermietet, bekommt als Miethai die Mietpreisbremse aufgezwungen, und wer Inklusion ablehnt, weil er mal erlebt hat, wie ein Ex-Junkie gewaltsam eine WG gesprengt hat, ist intolerant. Erdogan will Milliarden und andere Staaten in Afrika wollen sie auch, weil sie nichts gegen Überbevölkerung tun. Alle fordern. Keiner von ihnen zahlt. Gegenleistungen ausser Beschimpfungen als Rassisten und privilegierte Unmenschen will niemand erbringen. Es gibt da in Bayern den schönen Begriff “da fettn Sau an Oasch schmian“.
Die von mir gefettete Arbeitshypothese von Alphonso weist uns Weg, Richtung und Ziel. Spannend dabei,  welche Kritik der Autor Alphonso für seine Arbeit einstecken und verarbeiten muss.



Allerdings ist Alphonso auch eine der Edelfedern, welche sich nicht darauf beschränken, wie mittelmäßige oder unter-bemittelte Langweiler kontroverse Kracher der Blöd- und BILD-medialen Verseuchung in beschränkten Foren breit zu treten. Im Gegensatz zu Typen, die sich in Web-Kanälen wie "Pegida war einmal"


ausmähren und ihr Isotop von ghettoisierter Beschränktheit mit Macht gegen Kritik abgrenzen, im Gegensatz zu solcher Beschränktheit bekommt Don Alphonso das Publikum, welches er sich erarbeitet und welches er verdient. Davon träumt natürlich jeder, der seine Finger über die Tastatur klimpern lässt, es ist nur wenigen gegeben. Und im Maße, wie sich das Wissen im Widerstand und um den Widerstand ausbreitet, umso mehr trennt sich Spreu von Weizen. Da helfen den Web-Kanälen prekär mentaler medialer Machenschaftler und G'schaftlhuber kaum ihre Furcht vor Kritik. Doch solange solche Kanäle Schreiberlinge und Leser finden, gilt wohl hier wie überall der Spruch:   "Da fettn Sau an Oasch schmian“. 

Um alternativen Info-Kanälen gerecht zu werden, sei eingeräumt, dass es sich dabei eher um "magere Säue" handelt. In der Tat wäre schon viel gewonnen, wenn sich der Konsument medialer Machenschaften aus alternativen Quellen informiert,  "Da magern Sau an Oasch schmian“. 


Wenn dann schon mal eine andere Seite ihre Sicht der Dinge zeigt im Öffentlich Staats finanzierten Volksempfänger 4.0, dann fällt die in Staats-Propaganda-Auftrag konditionierte Horde des mental prekären Stimmviehs über jede ungewohnte und ungewollte Meinung her. Für das im Gleichschritt marschierende Stimmvieh befiehlt BILD: "ZURÜCK INS GLIED!"


Mit gruselndem Schauder wähnt der GeBILDete Berlin ein weiteres Mal in Schutt und Asche:

Hafenanlagen oder markante, große Gebäude wie der Bundestag mit seiner Kuppel wären theoretisch als Ziel möglich, sagt Sicherheits-Experte Gustav Gressel vom European Council on Foreign Relations.






Der militärisch-industrielle Komplex braucht Absatzmärkte für ein gewaltiges Kriegsfeuerwerk.



Der Ernstfall rückt näher. BILD bereichert Leser und Kritiker wie mit aktuellen Umfragen.


Wer BILD gut schmiert, der gut fährt. Jeder schmiert jeden. "Da fettn Sau an Oasch schmian“.




Zur Wahl von Schulz meint Pegida München munter und mutig:



Die SPD befindet sich im freien Fall. Die Zahl kompetenter und honoriger Politiker in der ehemaligen Volkspartei dümpelt irgendwo im niedrigen homöopathischem Bereich. Spitzenwerte erreicht die SPD nur noch im Verbrennen von Diäten und beim Denunzieren. Malu Dreyer lässt AfD-Politiker aus Talkshows ausladen. Sebastian Edathy beschäftigt sich lieber mit Kindern. Petra Hinz war Spitzen-Reiter in der Hitparade der Hochstapler. Linus Förster sammelt Fettnäpfchen. In der Gesundheitspolitik sorgte Ministerin Ulla Schmidt für den größten vorstellbaren Flurschaden mit Nachwirkungen bis heute. Gerade weil fähige SPD-Politiker häufig nur im Promille-Bereich destillierbar sind, kommt jetzt Hochprozentiges und ein kalter Schauer in Form des Blindgängers aus Brüssel: Martin Schulz. Schon früh taxierte Silvio Berlusconi Angela Merkel als "culona inchiavabile" (ein Gentleman erspart sich die pikante Übersetzung). In Martin Schulz erkannte Berlusconi schon 2003: „Herr Schulz, ich weiß, dass ein Produzent in Italien gerade einen Film über die Konzentrationslager der Nazis dreht. Ich werde Sie für die Rolle des Kapo vorschlagen. Sie wären perfekt.“


Hervorhebung von mir auf der Suche nach Sinn und Ziel des Idioms: "Da fettn Sau an Oasch schmian“.  Der Pegida-Autor dieser fröhlichen Zusammenfassung des politischen Kasperle-Theater muss entweder über ein gutes Gedächtnis oder ein ausreichendes Archiv verfügen. Allein diese Creme der politischen Machthaber mit ihrem Strafregister zu zitieren, ist eine gute Leistung. Dann aber diesen politischen Knallchargen mit Klippschul-Niveau noch fröhlich beschreiben, dass dem Leser das Lachen nicht im Halse stecken bleibt, sondern befreiend schallend dröhnt über grausige Gestalten, denen das Dummvolk seine Stimme gibt, das grenzt an Kunstfertigkeit. Der dämliche Wähler bekommt als Stimmvieh genau die Treiber, die schon Brecht besang mit dem fröhlichen Verslein:

"Nur die allerdümmsten Kälber,
wählen ihre Metzger selber."

        Gestalten wie Schulz und Berlusconi ergänzen sich kongenial im politischen Kasperle. Anzufügen bleibt, dass selbst bei einem mehr als unwahrscheinlichen Wahlsieg eines anderen Politpersonals wie von Gauland, Höcke, Wagenknecht, Petry oder wem auch immer, in Kürze ähnliche degenerierte Machtmechanismen die Wähler an ihrer Wahl zweifeln lassen. So reiben sich mehr und mehr Menschen mittlerweile gleichsam wie nach einem bösen Traum den Schlaf aus den Augen und merken, was ihre Wahl angerichtet hat. Aber eins sollte das Stimmvieh schaffen: Mal einer anderen  "Da fettn Sau an Oasch schmian“. 

Ein Bild dazu passt: Der Mensch steckt seinen Kopf zwischen die als Arschbacken geformte Steine.


Wie schön Beatryx in all dem schönen, erhebenden, erhellenden Wortgeklingel fabuliert: "Jetzt wäre es höchste Zeit zu handeln, die außerparlamentarische Opposition müsste längst durchorganisiert stehen wie ein Mann und ihre Effizienz unter Beweis stellen." Gerade das wird und kann nicht geschehen, weil sich jeder, wie in allen politischen Gruppen, selbst profilieren will und als "Führungspersonal" qualifizieren muss. Motto: "Alles hört auf mein Kommando!" Das Ganze mutiert dann ins denkbar Schlechteste, in etwa so: "Jeder gegen jeden, Merkel für alle!"

So ist es verständlich, dass sich Menschen von einiger Energie und Einsicht ins stille Kämmerlein zurück ziehen, schöne Sätzchen schreiben, und von Großtaten träumen mit glühenden Aufrufen wie anfangs erwähnt: "Jetzt wäre es höchste Zeit zu handeln, die außerparlamentarische Opposition müsste längst durchorganisiert stehen wie ein Mann und ihre Effizienz unter Beweis stellen." 

Allein die Verhältnisse lassen niemandem in Ruhe. Menschen an der Meinungsfront merken es schneller als das blind verblödete Stimmvieh unter der Blase medialer Massenmanipulation. So schreibt ein begabter Autor bei Pegida-München:



Jeder, selbst der FAZke vom Tegernsee, der seine Sicht der Dinge gegensätzlich zum Mainstream wagt, ist gefährdet. Man lese sich einmal in den Text dieser Indymedia-Irren ein, um ihrem Meinungsterror nachzuspüren. Dort heißt es:




"Schon wieder gabs Sachschaden. Diesmal in München Trudering bei einem Lokal, wo eine Wahlkampfveranstaltung mit den bayer. Direktkandidaten stattgefunden hat. Kaputte Scheiben und eine kaputte Glastür.

Den Wirten sollte langsam klar werden, dass es sich nicht lohnt die AFD zu beherbergen. Das Minus zeigt sich am Ende in Form erhöhter Versicherungs-Summen und Betriebsausfällen. "


Die bunt-faschistoide Gemengelage in der Hauptstadt des Irrsinns lässt Gewalt zu und begrüßt, ja bejubelt Gewalt gegen die Freiheit von Demokraten und gegen FREI vorzutragende Meinung. Statt demokratischem Diskurs fliegen Steine und Farbbeutel. Indymedia-Irre feiern Sachbeschädigung als Erfolg, um ihre links-faschistischen Ziele bunt besoffen zu begießen. Diese öffentlich im Netz ausgehängten Schweinereien, in dem Irre sich ihres gemeingefährlichen Hasses rühmen, greift keine Gesinnungs- und Gedankenpolizei an, die schon gegen jeden an den Haaren herbeigezogenen vermeintlichen Nazi-Dreck mit Schaum-vor'm-Maul medial und justiziabel mit Strafbefehlen im gleichen Schritt-und-Tritt marschiert.  Macht und Mittel von Unrecht, Gewalt, Angriff steuern das eingeschüchterte Stimmvieh in die nächste Lala-Legislatur unter dem Motto: "Jeder gegen Jeden, Merkel für alle!" Wenn Menschen nicht auf der Straße gegen den bunt-faschistoiden Links-Terror demonstrieren, dann merkt das verschlafene Stimmvieh nichts. Wirrköpfe überrollen das Land, Freiheit und Werte. Es reicht nicht, sich mit wichtigtuerischem Wortgeklingel in den Netzen aufzublasen. Was not tut, ist Widerstand auf der Straße, machtvolle Demonstrationen gegen den hundsgemeinen, verbrecherischen, gemeingefährlichen Links-Bunt-Grünen-Pöbel - gerade auch in der Maske bürgerlicher Behäbigkeit!

Bayern bleibt bunt und befangen, wenn wir uns nicht mit Pegida, anstrengenden, kalten, langen Straßendemos solidarisieren! Erst außerparlamentarische Opposition verleiht der Opposition im Parlament Kraft und Stimme!


Geduldig wartet das Stimmvieh auf seine Chance, denn dann hat es die Wahl.


Wunderbar! Der eingenordete Untertan trottet zu seiner Urne.


Als bayrische Ureinwohner erstmalig den Spruch "Da fettn Sau an Oasch schmian“ aufsagten, gab's vermutlich nichts zu wählen. Jetzt aber!


Merken wir uns: Versprechungen für morgen, sind Lügen heute.


Forschen wir weiter über Sinn, Zweck und Ziel der blumigen Bildersprache der Bayern: "Da fettn Sau an Oasch schmian“



19 November 2016

Von Bunt-, Braun-, Klerikal-Faschisten, von Dir und mir

Zu welcher Sorte Faschist rechnet sich der liebe Leser oder Autor? Dass Faschisten immer nur Andere sind, ist zu billig. Was den Faschisten ausmacht, ist ein Quentchen Macht. Bunt- und Braun-Faschos pöbeln auf der Straße, schmieren, schlagen, brennen. Anzug-Faschos betrügen, lügen in Vorstandsetagen, schreiben oder salbadern Sermone.  Fürwahr, wir leben in herrlichen Zeiten, postfaktischen Zeiten!

Die Prantlhausener-Pest-und-Pinocchio-Postille fand wunderbar Zündstoff, dank Heinz Meyer, Pegida-"Chef", Marke "Spalt-Tablette". Wir haben es gelesen und waren erstaunt und staunen - immer noch:
  • Die angekündigte Solidaritätsbekundung für die AfD vor dem Münchner Hofbräukeller löst einen Machtstreit innerhalb von Pegida München aus.
  • Pegida-Chef Heinz Meyer stellt offen klar: "Pegida München bzw. Pegida Bayern hat mit dieser überflüssigen Versammlung nichts zu tun."
  • Stefan Werner, der zu der Veranstaltung aufgerufen hatte, spricht von "monatelangem Agitieren" gegen ihn und kündigt an: "Wir machen weiter."

Pegida-"Chef" Heinz Meyer hat mittlerweile, nach zwei Jahren Pegida-Demos an verschiedenen Münchener traditionsreichen Plätzen wie dem Königs- und Odeonsplatz sowie dem Sendlinger-Tor-Platz mehr und mehr Mühe, seine "Schäfchen" bei der "Stange-zu-halten".



Mir waren wegen ständiger Auslandsaufenthalte, aus denen meine Schaffenskraft allerlei Blogs und daraus Bücher brachten, die Münchener Pegida-Szene auch im Ausland per WiFi im WoMo präsent. So empörte mich das vollkommen unnötige und schädliche Verbot vermutlich von Pegida-München e.V., "konkurrierenden" Aktivisten den Namen "Pegida-Bayern" bei Facebook oder ihre gleichnamige Web-Seite zu führen. Wer mit Copyright-Rechten anfängt, hat bei mir ebenso verschissen wie Ober-Ayatollahs, die mich zensieren.


Damals klagte der rote Schriftzug in der hübschen Collage über den Verlust ihrer Seite bei Facebook: "PEGIDA BAYERN WURDE GERAUBT" ... hinter dem folgenden "ABER...." bretzelte sich dann besagter Stefan Werner als Macher mit Harmut Pilch auf, dessen glühende Rede bei Pegida München auf dem Odeonsplatz ebenso wie seine gewieften Schriftsätze stets meine Hochachtung verdienten. Obgleich die digitalen Kunstfertigkeiten von Stefan Werner auf der nun neu entstanden Seite  "Bayern-ist-frei" ebenso meine Hochachtung finden, sind mir sowohl die Veranstaltungen von Heinz Meyer bei Pegida München e.V. wie auch die langweiligen Sätzchen von Stefan Werner mittlerweile recht z'wider. Über die professoralen Bild- und Tonvorträgen an nasskalten Herbst- und Winterabenden von Heinz Meyer spottete schon mein letzter Blog.

Stefan Werner allerdings ist mir nun vollends z'wider, wie er mit Schnellschüssen bei Facebook versucht zu glänzen. Diskussion erlaubt er keine, da er als Zensor im Namen der Selbstgerechtigkeit seinen eigenen wie meinen Schwaber umgehend löscht. Aber ein paar Bildschirmfotos erheitern mich dann doch noch - so wie diese Rosine seiner Beredtsamkeit vom 16. 11.:



Nun bringt es dieser November wie viele andere Monate mit sich, dass Buntfaschisten sich an Hab und Gut missliebiger Polit-Personen vergreifen, wie solche Strolche auch schon Treppeneingang und Fassade des Hauses von Akif Pirincci heimsuchten. Wie immer bei Nacht und Nebel.



So sieht also die AfD-Zentrale in München aus, nachdem sich der buntfaschistische Pöbel mit Farbeimern und Sprühdosen ans Werk gemacht hat. Wie verbrannte Autos von Petry und anderen aussehen bis zum zerstörten Fuhrpark von Polizeifahrzeugen, hat der informierte Zeitgenosse gespeichert. Über diese feigen Sachbeschädigungen lässt sich wunderbar echauffieren. Dass gewalttätige Kriminelle und Hooligans ohne Scheu und Skrupel auch Leib und Leben ihrer Mitmenschen angreifen, macht die Sache schlimmer.


Wie immer und überall hoffen Steine schmeißende Störer auf irgendeine Karriere. Die größten Kritiker der Elche sind selber welche. Der Trieb, in Positionen zu kommen, Weibchen zu begatten und sich zu vermehren, drängt junge Primaten zu Macht und Einfluß. Die Alten halten wie bei Banken, Autokonzernen oder in der Gesundheitsindustrie mit Lügen, Tricksen, Täuschen ihre Macht und Pfründe fest im Griff. Kleine Facebook-Zensoren wie Zeitungs-Moderatoren stecken ihre "Claims" ab und schützen andere vor "Eindringlingen". Einfalt  gegen Meinungsvielfalt.





Kleine Fische in sumpfigen Szene. So unser Freund Stefan Werner, der meine Widmung in sein Pussy-Facebook-Album selbstverständlich sofort löscht.


Der Eigennutz, meine Gedanken als PDF-Datei zu verbreiten, welche aus mittlerweile bald 150.000 Kilometern im Wohnmobil in meinen letzten vier Rentner-Jahren meine Arbeit mit Geschick und Geduld zu Bildbänden verdichtet hat, der Eigennutz liegt darin, dass jeder sich mit seinen Sätzen und Gedanken selbst nützen will getreu der Devise: "Der brave Mann denkt an sich selbst.... zuerst und seine Geldgeber..." In meinem Fall danken meine Gedanken dem arbeitsamen Steuerzahler, der für meine Rente aufkommt.


Man erlaube mir meine letzte Frage in meiner Facebook-Antwort zur Sachbeschädigung an der Münchener AfD-Zentrale nochmals und genauer zu stellen. Diese Frage stelle sich jeder selbst - auch der Autor:

Bildest Du Dir oder Betreiber dieser wie anderer Seiten, bilden sich die Mitinitiatoren von Demos ein, schmerzhafte Kritik besser zu ertragen als Systembetreiber?


Doch dazu müssen die Betreiber von Web-Seiten oder -Foren wie die Initiatoren von Demos erstmal sich eines Publikums ermächtigen, welches mit ihnen spaziert oder zumindest ihren Schwaber liest, Menschen, welche Schrift-Schwaber "liken", am besten abonnieren.

An diesem Wendepunkt wird aus einem eigenständigen Individuum leicht, menschlich, allzu menschlich, eine Polit-Marionette, eine Presstituierte, ein fremdgesteuerter, angepasster Robot.



 Ob diese Knallköppe und Radaubrüder sich als Bunt-, Braun- oder Klerikal-Faschisten aufmanteln, im Prinzip und in ihren Handlungsweisen sind sie einander verblüffend verwandt. In Bild-, Ton-, Wort- und Körpersprache gleichen sich verfeindete Faschisten wie eineiige Zwillinge, die in verschieden farbigen Uniformen ihre Wut artikulieren.


Dass Heinz Meyer von Pegida München e.V. Stefan Werner verboten hat, am Montag abend gemeinsam bei Pegida zu spazieren, spaltete die Kraft der Bewegung. Dass der Name Pegida Bayern von Facebook verschwinden musste, spaltete die Kraft der "Patriotischen Europäer gegen die Islamisierung des Abendlands" ein weiteres Mal.


Der Pegida-Druck der Straße hat mich als 68iger-APO-OPA stets gereizt und angezogen. Außerparlamentarische Opposition stärkt Opposition im Parlament. Außerparlamentarische Opposition kommt und lebt von den Rändern, die in die Mitte wirken. Eine Demokratie, welche nur noch in der Mitte, aus der Mitte und für die Mitte als kleptokratische Einheitspartei ihre Pfründe mit Lug und Trug, mit Tricks und Täuschung sichert, verkommt. Es bleibt nur eine außerparlamentarische Opposition übrig, welche bestenfalls von Radikal-Individualisten bewegt, sich weder um Ausdruck noch um Netzwerke schert.


So bleiben bald nurmehr Einzelkämpfer für sich selbst in Sache "Gemeinsamkeit" übrig - getreu der Anarcho-Devise von Max Stirner "Der Einzige und sein Eigentum."


Mit pädagogischer Kleinkleckerei mögen sich Männer wie Pilch für ihre Vorstellung von "reiner, rechter Lehre" aufbretzeln. Spaßguerilla findet das weniger lustig. Ohne Spaß keine Freud' an der Sach'! Widerstand gegen die Kakophonie chaotisch sich steigernder Krise ist witzlos, wenn Widerstand nicht witzig wirkt.

Dabei sind ebenso lästig die nass-kalten Herbst- und Winter-Vorträge vor der fulminanten Pegida-Bildwand, wo Heinz Meyer seiner Gefolgschaft die "Welt erklärt". Selbst treueste Demonstranten bei Pegida-München merken, wie Zuspruch schwindet. Auch wenn geschicktes Marketing von Stefan Werner und Konsorten die Seite Bayer-ist-frei pusht, wie Stefan Werner sich selber bei Facebook als "Person des öffentlichen Lebens" feiert, die politische Stoßrichtung fragmentiert sich in Hunderte von Web-Seiten - und Anschauungen. Schlimmstenfalls beansprucht jeder allein das Recht für sich, nein mehr noch das "alleinige Recht"!


Von dieser Rechthaberei profitieren Anwälte, Richter, die Justiz-Industrie - ebenso Parteien und der mediale Manupulations-Moloch. Doch nichts ist lächerlicher als eine zerbrochene Bewegung wie beispielsweise die Piraten oder bleibt länger draußer vor der Tür wie eine rausgewählte Gelbsucht-Diagnose sogenannter "Freier".

Bedient Euch, liebe Leute und Leser, aus unzähligen Seiten und Sätzen sozialer Netze, saugt Necktar aus Schlamm-Schund-Saft-Lawinen der Lügen-, Lücken-, Lala- und Lynch-Presse! Bequem ist es am Schreibtisch, vor der Zeitung, dem Fernseher zu träumen. Wer in postfaktischen Zeiten noch Demokratie erleben und erfahren will, muss auf die Straße gehen. Auch wenn das Motto traurig klingt: "Jeder für sich, Merkel für alle" ...







Die Hoffnung stirbt - bekanntlich - zuletzt. Lass das doch alles Lüge sein!


Und wieder, weil's so schön ist, die Prantlhausener-Pest-und-Pinocciopostille mit ihrer Diffamierung zum Wochenende.
Der ehemalige CSU-Politiker und Hochschullehrer Rainer Rothfuß ist in diesem Jahr als Teilnehmer der sogenannten "Friedensfahrt" von Berlin nach Moskau bekannt geworden. Mit ihr wollten sich die Organisatoren, so hieß es damals, "im Namen des deutschen Volkes für unsere teilweise abgrundtief verlogenen Politiker und Medien" entschuldigen. Kritische Berichte über die Friedensfahrt bezeichnete Rothfuß als "widerlichen Journalismus", beim russischen Staatssender Russia Today (RT) hingegen kommentiert er und tritt als "geopolitischer Analyst" auf.



Und zum Abschluß noch Trump. Der Mann demonstriert, wie ein Volkstribun den Massen einheizt.